Beim Spielzeugkauf ist es vor allem wichtig zu überlegen, ob ein Spielzeug dem Alter des Kindes gerecht wird. Oft wird einem Kleinkind etwas geschenkt, was das Kind eher überfordert statt fördert. Also ist es wichtig sich darüber Gedanken zu machen, welche Entwicklungsschritte das Baby gerade macht.

Zur Geburt: Schmusen, Greifen, Fühlen

Schon bald nach der Geburt beginnt der neue Erdbewohner die Welt um ihn herum zu entdecken. Das Baby greift nach den Dingen, betastet sie aufmerksam, reagiert auf Geräusche, verfolgt wissbegierig Gegenstände, die hin und her bewegt werden, und vor allem kuschelt es gerne. Als Geschenk für die ersten Monate eignen sich perfekt ein Greifling, nach dem das Baby greifen kann, Rassel, der es aufmerksam zuhören kann, Schnullerkette oder Kinderwagenkette, die es beim Spaziergang studieren kann, Schmusetuch zum Fühlen und Kuscheln. Eine Babykrabbeldecke ist sehr empfehlenswert ab dem Alter von etwa 3-4 Monaten. Schon beim Drehen entdeckt das Kind verschiedene Muster und Farben. Für die Eltern ist die Krabbeldecke sehr praktisch, wenn man z.B. PAKIP-Übungen mit dem Nachwuchs macht.

Eins der besten Geschenke wäre sicher Mobile. Dieses Spielzeug gibt es in verschiedensten Ausführungen: aus Holz, aus Kunststoff, aus Pappe oder Stoff, mit Musik oder ohne. Bis das Baby richtig mobil wird, dauert es noch eine Weile, von daher bleibt Mobile lange Zeit ein Dauerbrenner.

Ab dem 6. Monat: Mehr Sinnesreize bieten

Das Kleine Wesen wird immer neugieriger und wacher und steckt gerne alles Mögliche in den Mund. Für dieses Alter ist z.B. ein Stoffwürfel, das Geräusche macht, ganz toll. Das Baby lernt Geräusche den Mustern oder Bildern zuzuordnen. Ein Schlüsselbund wird akribisch mit dem Mund untersucht.
In dieser Entwicklungsphase sollte unbedingt Vorgelesen werden, auch das gemeinsame Buchschauen gibt dem Kind nicht nur Sinnesreiz sondern dazu noch Geborgenheit. Ein Buch sollte schon von ganz klein auf einen Menschen durch das Leben begleiten, denn ein Buch informiert nicht nur, sondern spendet einem Menschen oft fehlenden Trost.